Wir wollen keine Fragen offenlassen.

Das Familienunternehmen ACRIBO hat zu Burgdorf eine besondere persönliche Beziehung. Zum einen lebt und arbeitet ein Teil der Familie selbst in der Stadt oder ist dort aufgewachsen und kennt so die lokalen Verhältnisse sehr gut. Zum anderen sind wir seit mehr als 40 Jahren in Burgdorf unternehmerisch tätig. Wir fühlen uns mit der Stadt verbunden und es ist uns ganz besonders wichtig, dass die Informationen rund um das Projekt Aue Süd für jeden zur Verfügung stehen. Daher finden Sie hier die Antworten auf die häufig gestellten Fragen

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Wer steht hinter dem Bauvorhaben?

Die ACRIBO Unternehmensgruppe ist ein Familienunternehmen aus dem Raum Hannover, das seit 60 Jahren besteht und seit einigen Jahren seine Aktivitäten unter dem Namen ACRIBO bündelt. Das Unternehmen versteht sich als verantwortungsbewusster Immobilienentwickler und -betreiber mit langfristiger Orientierung auf regionale Projekte.

Zu Burgdorf bestehen besondere Bindungen: Seit mehr als vier Jahrzehnten ist das Unternehmen hier bereits tätig. Zum anderen wohnt und arbeitet ein Teil der Familie in Burgdorf oder ist dort aufgewachsen.

Warum wird überhaupt gebaut?

Die Planungen betreffen ein Areal von der Größe dreier Fußballfelder. Dieses wird den Anforderungen an einen modernen Standort nicht mehr gerecht und wird deshalb aufgrund absehbarer Leerstände und fehlender Nachnutzungen erheblich an Attraktivität verlieren. Das gilt gleichermaßen für den Einzelhandel, die Gewerbeflächen sowie die wenigen Wohnflächen. ACRIBO hat sich fast zehn Jahre mit der Weiterentwicklung dieser Flächen befasst und sieht nun den idealen Zeitpunkt für den nächsten Entwicklungsschritt gekommen: Die Stadt Burgdorf wächst überdurchschnittlich, der Standort ist mittlerweile bestens integriert und es werden insbesondere in der Südstadt Flächen zum Wohnen und zur Versorgung benötigt.

Durch die geplante Neugestaltung und Strukturierung wird ein Areal entstehen, das nicht nur den Anforderungen an eine moderne Versorgung entspricht, sondern wertvoll und attraktiv ist und Burgdorf städtebaulich bereichern wird.

Was wird entstehen?

In der Burgdorfer Südstadt soll ein nachhaltiges Wohn- und Lebensquartier entstehen. Die Nutzung ist Generationen übergreifend angelegt und wird in drei Areale gegliedert sein:

Das See-Quartier mit Wohnungen in ruhiger Lage schafft für die wachsende Südstadt den dringend benötigten Wohnraum zur Miete - natürlich auch barrierefrei - und bietet unmittelbar vor der Haustüre zudem die gesamte Infrastruktur für einen attraktiven Wohnstandort.

Im Hof-Quartier sollen z.B. eine Kindertagesstätte, eine Tagespflegeeinrichtung mit betreutem Wohnen sowie medizinische Einrichtungen und weitere Dienstleistungen entstehen. Damit schließt dieser Teil des Wohn- und Lebensquartiers gegenwärtige Lücken in der Daseinsvorsorge und kommt darüber hinaus der gesamten Stadt zugute.

Im Handels-Quartier können die schon heute ansässigen, etablierten Handelsunternehmen Aldi, Deichmann und Dänisches Bettenlager ihr Angebot auf modernisierten und erweiterten Flächen anbieten. Darüber hinaus wird der Standort um ein Edeka E-Center, das vom bestehenden Standort an der Uetzer Straße zum Ostlandring hin verlagert wird, sinnvoll ergänzt.

Geplant und gebaut wird das gesamte Areal selbstverständlich nach modernsten Standards, also energieeffizient, mit Elektroladeplätzen für PKW und Fahrräder, Car-Sharing sowie Fahrradstellflächen. Für ausreichenden Parkraum sowohl für private wie gewerbliche Nutzer ist gesorgt. Mit der Stadt Burgdorf wird die Verbesserung des ÖPNV-Anschlusses durch eine oder zwei weitere Bushaltestellen geprüft, um eine bessere Anbindung mit ÖPNV zu schaffen und den Individualverkehr zu reduzieren.

Wie ergänzt das Neubauprojekt die Wohn- und Einkaufsangebote Burgdorfs? Was bringt das Projekt den Bürgern

Das Projekt wird das Wohn- und Dienstleistungsangebot besonders in der Südstadt Burgdorfs spürbar verbessern. In besonderem Maß gilt dies für die Verbesserung der Wohnsituation, für Einrichtungen der Tagespflege und der Kinderbetreuung sowie für die Nahversorgung.

Die Revitalisierung der Fläche durch eine gemischt, Generationen übergreifende Nutzung geschieht behutsam, mit Augenmaß und unter Berücksichtigung aller Belange, insbesondere des örtlichen Handels.

Planung und Ausführung werden in allen Phasen transparent sein und beziehen insbesondere auch die Interessen und Bedürfnisse der Bürger Burgdorfs ein.

Wie wirkt sich das Projekt auf den örtlichen Einzelhandel aus?

Der Standort am Ostlandring entspricht in vielerlei Hinsicht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Das gilt sowohl bei den gewerblichen Flächen als auch im Bereich des Einzelhandels. Zugleich wächst Burgdorf aber kräftig. Allein im fußläufigen Radius von einem Kilometer wohnen ca. 7.300 Burgdorfer – gut 600 Menschen mehr als noch vor zwei Jahren. Besonders für sie soll das Einzelhandelsangebot im Rahmen des Projektes verbessert werden.

Dabei geht es in erster Linie um die Errichtung zeitgemäßer Ladenflächen für die knapp 20 Jahre alten Einzelhandelsbetriebe. In diesem Zuge sollen die Läden teilweise auch erweitert werden, da die Anforderungen der Kunden an das Einkaufserlebnis, an das Warenangebot und den Komfort gestiegen sind – es wird einfach mehr Fläche benötigt.

In zweiter Linie soll der Standort sinnvoll um ein Edeka E-Center ergänzt werden, das am bestehenden Standort in der Uetzer Straße geschlossen und sich am Ostlandring auf moderner Fläche neu präsentieren wird.

Zusammenfassend gesagt profitieren die Burgdorfer von einem verbesserten Angebot auf zeitgemäßen Ladenflächen.

Wie sehen - ganz grob - die nächsten Schritte aus?

Zunächst wurde das Projekt Anfang Dezember 2017 im Bauausschuss des Rates der Stadt Burgdorf vorgestellt und in öffentlicher Sitzung erörtert. Ein zweiter Termin im Bauausschuss fand am 10.09.2018 statt, in dem die konkretisierten Pläne erneut vorgestellt wurden.

Anschließend wird es einen weiteren Austausch mit der Stadt Burgdorf geben, um die Planungen zu verfeinern und das Feedback einzuarbeiten.

Auch die Bürger der Stadt sollen in die Planungen des Projekts frühzeitig transparent und verständlich einbezogen werden. Dies geschieht z.B. über eine eigens dafür eingerichtete Website, die wir regelmäßig aktualisieren. Weitere Informationsangebote folgen.

Nach positiver Entscheidung der politischen Gremien steht die Aufstellung eines Bebauungsplanes an.

Mit der praktischen Umsetzung kann nach Bauantrag und Baugenehmigung begonnen werden.

Auch über den Baubeginn hinaus werden die Bürger von Burgdorf in einem kontinuierlichen Prozess selbstverständlich laufend mit Informationen zum Projekt versorgt.

Was passiert auf dem Gelände während des Umbaus?

Der Umbau erfolgt schrittweise und Zug um Zug. Das bedeutet, die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger durch alle vorhandenen Nutzer des Areals ist sichergestellt, mit baubedingten Schließungen ist allenfalls sehr kurz zu rechnen.

Wenn es an die Realisierung geht, wird das Projekt mit dem Neubau und dem Umzug der Handelsunternehmen begonnen. Danach wird das sogenannte Hof-Quartier in Angriff genommen, und schließlich die Wohnbebauung des See-Quartiers.

Die geplanten Baumaßnahmen sind so konzipiert, dass die Erschließung der Baustelle grundsätzlich über den Ostlandring möglich ist. Dadurch werden die Belastungen für angrenzende Wohnbebauungen besonders im Duderstädter Weg auf ein absolutes Mindestmaß reduziert.

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